Keramikherstellung
Die erste Keramikherstellung, die man auch grob so bezeichnen könnte, war in der ersten Hälfte der Mittleren Steinzeit, dies war etwa 6000 bis 7000Jahre vor unserer Zeitrechnung. Die Keramikherstellung wird in einzelne Schritte unterteilt. Der erste Schritt ist die Aufbereitung des Rohstoffes. In der industriellen Herstellung wird die Rohmasse, mit weiteren verschieden Komponenten, in einer Trommelmühe gemahlen. Diese Maße wird dann gefiltert und noch einmal gemahlen. Diese Masse kann man nun sofort, unter Wasserzugabe, verwenden. Oder sie wird gelagert.
Keramik mit der Drehscheibe formen
Der zweite Schritt ist die Formgebung. Bei groben Arbeiten erfolgt dies durch Strangpressen, mit einer Stange oder Rohr. Auch die Formpresse ist üblich. Am bekanntesten ist wohl die Drehscheibe zur Handformung. Weitere Techniken sind Modellieren, die Plattentechnik oder Pressen.
Es gibt noch dem industriellen dritten Schritt, dies sind Sonderverfahren. Der erste ist CDV, dieses Verfahren ist einfach zu erklären. Hier reagieren mehrer Gase, unter bestimmten Temperaturen und Druck und scheiden dann keramische Stoffe ab. Das zweite Sonderverfahren ist CVI, hier ist die Form vorgegeben, dies ist zum Beispiel aus einer fixierten Gewebestruktur.
Der weitere Schritt ist das Trocknen. Meist wird der Ton an der Luft getrocknet, hierbei hängt die Trockengeschwindigkeit von dem Klima ab. Professionelle Betriebe besitzen extra Trockenräume. Der nächste Schritt ist das Brennen. Der Brennprozess bringt den weichen Ton in eine feste Form. Die Temperaturen reichen bis zu 1400°C. Bei machen Keramikgegenstände auch höher. Bei manchen Produkten muss die Brenntemperatur während des Verfahrens immer wieder variiert werden.
Kreative Dekoration mithilfe der Glasur
Der letzte Schritt ist die Glasur. Glasuren sind dünne Überzüge aus Glas die, nach dem Brennen auf das Keramikstück aufgetragen werden. Die Glasuren müssen grundsätzlich zwei Eigenschaften erfühlen. Als erstes müssen sie den Ton wasserdicht machen, so dass er leicht zu reinigen ist. Zum zweiten hat man mit einer Glasur eine Vielzahl an dekorativen Mitteln. Glasuren können sehr Vielfältig sein. So sind einige farbig, das Farbspektrum hierbei ist fast grenzenlos. Andere eher glänzend, halbmatt bis ganz matt oder einfarbig. Sie können schon bei Temperatur bis 1000°C schmelzen, hierbei spricht man von weich und niedrig schmelzen. Andere schmelzen erst bei Temperaturen über 1000°C. Diese sind dann hart und hoch schmelzend.